Das Schicksal ist ein mieser Verräter

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Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter

 

Autor: John Green

 

Verlag: Carl Hanser

 

Seiten: 288

 

ISBN: 978-3446240094

 

 Preis: 18,00 Euro (D) | Gebundenes Buch

Klappentext

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.

 

Rezension

Der Roman war fließend zu lesen. Hazel Grace Gedankengänge beschreibe ich als ironisch und lustig; diese Charaktereigenschaften machten sie mir sympathisch. Mit Freude begleitete ich sie durch den Handlungsverlauf des Buches. 

Sie passte perfekt zu Augustus. Ihre Meinungsverschiedenheiten boten Gesprächsbedarf und brachte sie über Themen zu diskutieren, die mich ebenso zum Nachdenken anregten. Mich bewog die Tiefgründigkeiten der Hauptpersonen. Ihre Sorgen waren authentisch und nachvollziehbar, wie auch von deren Eltern. 

Es handelte sich nicht um eine kitschige Liebesgeschichte, sondern um einer schönen und traurigen Beziehung zwischen zwei Menschen, die eine schwere Zeit durchlebten. Sie kümmerten sich umeinander mit solch einer Hingabe, die mich rührte. 

Schwierigkeiten beim Lesen bekam ich bei einem E-Mail-Austausch. Ich verstand nicht so recht, was die geschriebenen Worte bedeuteten; dennoch gehörte es zu der Sprech- und Denkweise der jeweiligen Person.

Das Buch wurde zunehmend ernster und berührte mein Herz auf eine besondere Art. Das Ende trieb mir Tränen in die Augen. Danke an John Green. Egal wie viel Zeit vergehen mag, ich werde mich an Hazel und Augustus erinnern.

 

4/5 Sterne