Wicked - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit

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Titel: Wicked -

Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit

 

Autorin: Jennifer L. Armentrout

 

Verlag: Heyne

 

Seiten: 480

 

ISBN: 978-3453319769 

 

Preis: 14,99 Euro (D) | Broschiert

Klappentext

Auf den ersten Blick ist Ivy Morgan eine normale junge Frau: Sie genießt das Studentenleben in New Orleans, und ist, seit dem tragischen Verlust ihrer ersten großen Liebe, überzeugter Single. Nur wenige ihrer Freunde wissen, dass Ivy einem Orden angehört, der die Menschen in New Orleans vor übernatürlichen Wesen schützt. Eines Tages wird Ivy von einer Fae angegriffen und schwer verletzt. Schnell ist klar, dass es bei dem Fae-Angriff nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann, deshalb schickt der Orden seinen Elite-Mann Ren Owens nach New Orleans, um die Sache gemeinsam mit Ivy aufzuklären. Ren ist attraktiv, arrogant und flirty – alles Dinge, die Ivy gehörig auf die Nerven gehen. Doch er ist auch so verboten sexy, dass sie ihm schon bald nicht mehr widerstehen kann ...

 

Rezension

Ich liebe Jennifer L. Armentrouts Schreibstil. Ihre Worte sind fließend und packend. Die Spannung baute sich auf und kam schließlich zu einem Höhepunkt. Während der Geschichte fing ich an über dieses und jenes zu spekulieren, verwarf die aufkommenden Gedanken wieder und formte neue. Letztlich dramatisierte es sich. Es war wirklich toll und aufregend zugleich, den Verlauf mitzuverfolgen. Ich persönlich finde, die Autorin schaffte mit ihrer Buchreihe eine einzigartige Handlung, die sich von allen anderen abhebt. Sie ließ eine vollkommen neue Welt mit all ihren Geschöpfen und Mysterien entstehen. Sie richtete sich nicht nach den typischen Feen. Sie beschrieb etwas, was noch nie zuvor erzählt wurde. Es entsprang ihrer eigenen Phantasie, die sie mit uns zuteilen vermochte. 
Die Hauptperson Ivy war mir sogleich sympathisch. Ich las gerne aus ihrer Ich-Perspektive. Ich verstand ihre Gedankengänge und konnte ihre Empfindungen sowie Taten nachvollziehen. Sie beeindruckte mich mit ihrem Mut und ihrem Kampfgeist. Gerade deshalb, amüsierten mich die Konfrontationen mit Ren, wobei er streng genommen auch darauf abzielte, eine gewischt zu kriegen, was ihr nur nicht ganz so effektiv gelang. Ich genoss es, die Beiden zusammen zu erleben und wie sie sich durch die Arbeit besser kennenlernten. Eine gefährliche Arbeit, die sie loyal ausführten. Trotz der alltäglichen Todesgefahr, knüpften sie Kontakte zu Gleichgesinnten. Umso schockierender empfand ich einen gewissen Verrat, den ich niemals in Erwägung zog. 

Mein persönliches Highlight stellte der kleine Tink dar. Er ergänzte die Geschichte perfekt. Durch seine Sprüche brachte er mich oft zum Lachen. Es verlieh den Situationen einen guten Schwung Humor und Leichtigkeit. Durch seine Charakterzüge schloss ich den Brownie schnell ins Herz. Ich freute mich immer wieder aufs Neue, ihn als einen Teil von Ivys Leben zu sehen und dadurch zu begegnen. 

 

5/5 Sterne