Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers

RezensionsexemplarWerbung, unbezahlt

 

Titel: Muse of Nightmares -

Das Geheimnis des Träumers

 

Autorin: Laini Taylor

 

Verlag: One

 

Seiten: 352

 

ISBN: 978-3846601006

 

Preis: 15,00 Euro (D) | Gebundenes Buch

Klappentext

Sarai ist die Muse der Albträume. Seit sie denken kann, quält sie die Bewohner von Weep mit ihren schlimmsten Ängsten. Sie ist sich sicher, dass sie jede noch so furchtbare Grausamkeit gesehen hat. Doch damit liegt sie falsch. Unendlich falsch. Denn plötzlich findet sich Sarai selbst in einem Albtraum wieder, aus dem sie nicht aufwachen kann. Ihre Liebe, ihr Leben und das aller Bewohner von Weep stehen auf dem Spiel ...

 

Rezension

In den ersten beiden Bänden lernte ich viel über die fünf Überlebenden der Götterbrut. Sie waren mir sympathisch. Selbst Minya konnte ich mir bei dieser Familie nicht wegdenken, schließlich hatte sie sich für ihr Überleben eingesetzt. Während des weiteren Verlaufs gab es Momente, in denen ich ihr Verhalten einfach grausam fand, bis zu dem Punkt, an dem ihre Sicht der Dinge geschildert wurde. Ich verstand, wieso sie so fühlte und dachte. Ich vermutete, sie benötigte ein wenig Zeit und kam schließlich zur Vernunft. Leider führten die Ereignisse zu einer gravierenden Veränderung, aus die Minya ihren Vorteil herauszuziehen wollte. Es verlieh „Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers“ eine sich steigende Dramatik. 
Anfangs sowie zwischendurch öffnete sich ein neuer Handlungsstrang, dieser immer mehr an Form gewann. Bald darauf erfuhr ich, dass es sich hierbei um die Vergangenheit der Götter handeln musste. Es war interessant zu lesen, wie zuvor geglaubte Unbekannte sich in wichtige, verstorbene Charaktere wandelten, die bereits der ein oder andere erwähnte. Dadurch lösten sich Mysterien wie die Herkunft eines gewissen Adlers oder die blaue Hautfarbe. Offene Fragen klärten sich allmählich auf. Auch gefiel mir, mehr über Thyon, Calixte und Co. zu lesen. Es brachte Abwechslung und offenbarte, wie sich das Leben unterhalb der Zitadelle fortsetzte. 

Die Verliebtheit von Lazlo zu Sarai und von Sarai zu Lazlo war herzerwärmend. Sie besaßen eine innere Verbundenheit, die sie nicht nur durch die vielen Träume miteinander teilten. Sie gaben sich den nötigen Halt. Ihre Fürsorge richtete sich ebenso auf die Familie - Minya eingeschlossen. Sie versuchten ihr bestmögliches um sie von diesen schrecklichen Qualen zu befreien. Ich fieberte stets mit und war wie gefesselt vom Buch. 

 

5/5 Sterne