Im Schatten des Drachen

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Titel: Im Schatten des Drachen

 

Autorin: Julie Kagawa

 

Verlag: Heyne

 

Seiten: 448

 

ISBN: 978-3453272767

 

Preis: 17,00 Euro (D) | Gebundenes Buch

Klappentext

Das Finale der großen Japansaga von Bestsellerautorin Julie Kagawa!

 

Eine uralte Beschwörung droht das Kaiserreich Iwagoto für tausend Jahre in düsteres Chaos zu stürzen. Allein der Gestaltwandlerin Yumeko und ihrem geliebten Samurai Tatsumi kann noch die Rettung gelingen. Dafür mussten sie bereits zahlreiche Gefahren überwinden – und schreckliche Opfer bringen. Doch der größte Kampf steht ihnen und ihren Weggefährten noch bevor. Denn im Verborgenen lauert ein Feind, mit dem niemand gerechnet hat ...

 

Rezension

Im dritten Band spürte ich deutlich, dass es sich langsam dem Ende und dem finalen Kampf näherte. Die Lage war sehr beunruhigend, zumal die Feinde die Oberhand gewannen. Nun musste die Gruppe von Freunden ihr bestmögliches geben um den Vorsprung der Feinde zu verringern oder ihnen gar zuvorkommen, was sich jedoch durch die vielen Herausforderungen als schwierig erwies. Monster versperrten ihnen den Weg, daraufhin folgten gruselige Eindrücke, erdrückende Atmosphären und schaurige sowie blutrünstige Begegnungen. Oft kam es zu Gefechten, in denen sich jedes einzelne Gruppenmitglied zu behaupten wusste und ihre Stärken effektiv einsetzten. Der Nervenkitzel begleitete mich durch die gesamte Handlung. Es gab mehrere epische Höhepunkte, die nicht spurlos an den Charakteren vorbei zogen und mich sogar zum Weinen brachte. Sie waren nicht hervorsehbar. Ich blickte dem weiteren Verlauf immer mit einer Unwissenheit entgegen, was die Spannung bis aufs äußerste anhob. 

Die Liebesgeschichten erwärmten mir das Herz. Sie fingen zunächst zärtlich an, lernten sich gegenseitig kennen und wertschätzen. Aus freundschaftlichen Gefühlen entstanden romantische Zuneigungen, ob nun zwischen Yumeko und Tatsumi oder Okame und Daisuke. Ich freute mich mit ihnen. Sie fanden unter all dem Leid jemanden, der ihnen Licht und Glück schenkte. Gemeinsam wurden sie wie zu einer kleinen Familie. Ich fühlte mich wie ein Teil von ihnen.
Mir gefiel die Auflösung von Yumekos Herkunft. Auch die fehlenden Wissenslücken um Lord Seigetsu wurden gefüllt; was es mit ihm auf sich hatte, welche Ziele er verfolgte, auf wessen Seite er stand und was für eine Rolle er dabei spielte. Ich war, um ehrlich zu sein, schockiert. Niemals hätte ich eine solch dramatische Wendung erwartet. Ich bewunderte Yumeko, Okame, Daisuke, Reika und Tatsumi für ihren Mut, ihrer Willensstärke und ihres Selbstbewusstseins. Ihnen allen verdankte das Kaiserreich Iwagoto sehr viel. Trotz der Trauer über das Vergangene und über die Verstorbenen bin ich zufrieden mit dem Ende. Ein guter Abschluss der Japansaga!

5/5 Sterne