Luce - Liebe und magische Welten

 

Rezensionsexemplar, Werbung, unbezahlt

 

Titel: Luce - Liebe und magische Welten

 

Autorin: Doreen Hallmann

 

Seiten: 352

 

ISBN: 978-3964435521

 

Preis: 13,95 Euro (D) | Taschenbuch

Klappentext

Was würdest du tun, wenn du in eine Welt voller Magie eintauchen könntest?

Was würdest du tun, wenn du die Liebe deines Lebens finden könntest?

Würdest du alles andere dafür aufgeben und in Welten unglaublicher Schönheit, bezaubernder Anmut und grotesker Gefahren eintauchen?

 

Eine achtzehnjährige Außenseiterin wird in eine Welt katapultiert, die es so gar nicht geben dürfte. Zwischen Magie, Liebe, Freundschaft und einem Gegenspieler, der alle in Atem hält, gerät Luces Leben völlig aus den Fugen …

 

Rezension

Doreen Hallmanns Schreibstil empfand ich persönlich als sehr angenehm und leicht zu lesen. Die Gesamtidee mit den Artefakten, den verschiedenen Wesen und Welten ist an sich gut durchdacht worden, leider wurde das volle Potential nicht ausgeschöpft. Manche Situationen wie beispielsweise die Kämpfe oder die gemeinsame Zeit mit Jason kamen mir zu kurz, hierbei hätte ich mir mehr Details und Gespräche erhofft. Die Spannung baute sich eher nach der Hälfte des Buches auf. Mir gefielen die Zeitsprünge sehr, die mein Interesse weckten und weitere Fragen aufwarfen. 
Ich hatte anfänglich Schwierigkeiten, mich an die Charaktere zu gewöhnen, da mir Luce und Jules für ihr Alter zu kindlich waren. Ich konnte das Verhalten oft nicht nachvollziehen. Mit der Zeit taute ich mit ihnen auf. Besonders Mel war nicht mehr wegzudenken. Sie brachte Schwung in die Handlung und verzauberte mit ihrer ganzen Art. Sie stand ihren Freunden stets zur Seite und sah immer das Gute in allen. Tatsächlich überraschte sie mich sogar, da sie die Liebesbeziehung zwischen Luce und ihrem Bruder leicht auf die Schulter nahm. Die Beiden waren wirklich süß zusammen und passten perfekt zueinander. 

Mich störte das Liebesdreieck. Luce ließ sich viel zu viel gefallen. Einerseits wollte sie niemanden emotional belasten, andererseits verletzte sie die Jungs durch ihr Schweigen. Ihr fehlte der Mut, ausdrücklich Stellung zu beziehen, wodurch das Drama erst entstand. Ihr Selbstbewusstsein entwickelte sich niederschwellig, darum freute ich mich über ihre Rebellion gegenüber des Fabrikleiters und über einen Alleingang, der einen baldigen Cliffhanger ankündigte. Zwangsweise befand sie sich ohne Beistand in einer brenzlichen Lage. Es förderte den Nervenkitzel und die Vorfreude auf die Fortsetzung.

 

3/5 Sterne