Wie Schatten so golden

 

Rezensionsexemplar, Werbung, unbezahlt

 

Titel: Wie Schatten so golden

 

Autorin: Sandra Mickler

 

Seiten: 423

 

ISBN: 979-8649569729

 

Preis: 14,72 Euro (D) | Taschenbuch

Klappentext

Seit Caspars Ankunft im Tausendlichttal ist nichts mehr, wie es früher einmal gewesen war. Er erfährt, dass er der Auserwählte sei, der die Tausendlichtblume gegenüber den blutrünstigen Kriegern von Moordrumm, der Oranei, beschützen soll. Das Schicksal und das Leben des Volkes, den Calas, ist auf Gedeih und Verderb mit ihr verknüpft. Stirbt sie, sterben alle - und er mit ihnen. Um das zu verhindern, wird er in die Künste des Kampfes und der Magie eingewiesen. Doch das Volk birgt Geheimnisse, die nach und nach an die Oberfläche gelangen und seine Entscheidung, ihnen zu helfen, infrage stellen. Wäre das nicht genug, lernt er Volkstochter Linley kennen, die seine Welt gehörig durcheinanderbringt. Doch wird seine Liebe zu ihr erwidert, hat sie überhaupt eine Chance? Wird er das Volk retten und deren Tausendlichtblume beschützen können oder im Krieg mit ihnen gemeinsam in die Augen des Todes sehen?

 

Rezension

Der Einstieg fiel mir leicht. Ich schätze den Schreibstil der Autorin. Sie schreibt flüssig und spannend. Sie verwendet einige Vergleiche und Metaphern, wodurch klar vorzustellen war, wie sich dieses und jenes für den Hauptcharakter anfühlte. Die Gedankengänge, Spekulationen und Tatsachen wurden ausführlich beschrieben. Ich erfuhr Caspars Persönlichkeit und konnte dessen Weiterentwicklung im weiteren Verlauf der Handlungssituation wahrnehmen. Er war mir sympathisch, gerade wegen seiner tatkräftigen Unterstützung, mit die er das Tausendlichttal ins Glück verhelfen wollte. Ich mochte die Liebesbeziehung zwischen Caspar und Linley. Die gemeinsamen Momente erschienen zauberhaft. Wiederum folgten Worte und Gesten, seitens Linley, die ich nicht verstand. Konflikte taten sich hierauf, die in mir Empörung hervorriefen. Im Nachhinein sprachen sie offen über ihre Meinungsverschiedenheiten und klärten diese dann auf. 

Die Märchenerzählungen und dessen Verwirklichung fand ich spannend. Diese Spannung baute sich unter anderem durch den bevorstehenden Angriff der Oranei auf. Etwas, dass ich hierbei als gelungen erachte, sind die vielen Überraschungen, die ihren Teil dazu beitrugen, dass die Geschichte nicht langweilig wirkte. Ich konnte nie hervorsehen, was als Nächstes geschah. Informationen und Offenbarungen die zuvor im Dunkeln blieben, fügten sich zu einem vollen Bild zusammen. Dennoch gab es ein paar Fakten, die ungeklärt blieben und für mich dadurch keinen Sinn ergaben. Allmählich rückte das Ende in greifbare Sicht. Es führte zu einem epischen Höhepunkt und schließlich zu einem zufriedenstellenden Abschluss des ersten Bandes. 

 

4/5 Sterne