Burning Bridges

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Titel: Burning Bridges

 

Autorin: Tami Fischer

 

Verlag: Knaur

 

Seiten: 400

 

ISBN: 978-3426524572

 

Preis: 12,95 Euro (D) | Broschiert

Klappentext

Wenn wir aufeinandertreffen, sprühen keine Funken. Wenn wir aufeinandertreffen, gehen wir in Flammen auf.

 

Ella Johns ist ein Sonnenschein - bis zu dem Tag, an dem ihr Freund ihr das Herz bricht. Sie läuft allein durch die nächtlichen Straßen der Stadt und wird prompt von einigen Kerlen in die Enge getrieben. Da taucht wie aus dem Nichts ein geheimnisvoller Fremder auf: Er rettet sie - und verschwindet spurlos. Ella ist fasziniert und will unbedingt mehr über ihren Retter mit den stahlgrauen Augen erfahren, aber es macht sich rar, hält sie auf Abstand. Denn Ches lebt im Untergrund, nur dort ist er vor seiner Vergangenheit sicher. Und je näher Ella ihm kommt, desto größer wird die Gefahr, in die sie sich begibt ...

 

Rezension

Zuerst wollte ich die Geschichte als Hörbuch hören, doch als mir die ersten Seiten vorgelesen wurden, war ich bereits so überwältigt von dem Anfang, dass ich es unbedingt selbst lesen musste. Tami Fischer hat mich mit ihrem Schreibstil ganz verzaubert. Sie schreibt „Burning Bridges“ mit viel Romantik, Spannung und Witz, weshalb ich das Buch absolut geliebt habe. Ella war mir direkt sympathisch. Wie auch im Klappentext wird sie als einen Sonnenschein bezeichnet, dem ich nur zustimmen kann, mal abgesehen von der furchtbaren Trennungssituation mit ihrem jetzigen Ex Freund. Sie ist ein hinreißendes sowie liebes Mädchen mit einer selbstlosen, emotionalen Stärke - aus diesem Grund konnte ich mich gut in sie hineinversetzen, litt und lachte mit ihr. 

Die Begegnung mit Chester entstand zufällig und passte perfekt in dem Moment, dieser Ellas Leben völlig zu verändern schien. Zufälle passieren immer wieder. Sie stellen sich entweder als das pure Glück oder als eine schwierige Herausforderung heraus, die zu meistern gilt. Beides kann jedoch ebenso fest miteinander verknüpft sein, so wie es bei den Hauptprotagonisten der Fall gewesen war. Ich fand es wirklich wundervoll, wie sie zusammen agierten. Ich genoss das Verhalten des einen zum anderen und ihre gemeinsamen Gespräche. Ich musste oft Schmunzeln und belustigend den Kopfschütteln, weil Ella aufgrund ihrer Nervosität hier und da einen verpeilten Eindruck machte. Ich verstand die Anziehungskraft, die sie verspürten, wenn sie sich trafen. Sie näherten sich vorsichtig einander an, drängten sich nicht gegenseitig etwas von sich preiszugeben, was sie nicht wollten. Ihre Rücksicht und ihre Empathie füreinander ergänzten sich. Für mich stellten sie ein tolles Pärchen dar. Ohne groß zu spoilern - Die Vergangenheit von Chester, die seine Gegenwart bestimmte, schockierte mich. Ich hätte niemals diesen Hintergrund erwartet. Ich verfolgte spannend mit, wie sich das Ganze weiterentwickelte, welche Rollen die Nebencharaktere einnahmen und wie Ella letztlich ihren Teil dazu beitrug. Ich war dankbar für ihren Einsatz und dem daraus resultierenden Wandel, der die Lage entschärfte.

Ich war hin und weg von Ellas Freundinnen. Sie brachten mich mit ihren Taten, Sprüchen und Begriffen wie „Thorsus“ zum Lachen. Ich schloss sie tief ins Herz, sowohl Summer mit ihrem wilden Temperament wie auch Carla und Lenny, die zuerst ziemlich abweisend wirkten. Das Eis brach und ohne sie hätte definitiv was gefehlt. Ich freue mich auf die Folgebände, in denen ich die Möglichkeit bekomme, einen Einblick in ihre Welten zu erhaschen. 

 

5/5 Sterne