Hiding Hurricans

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Titel: Hiding Hurricans

 

Autorin: Tami Fischer

 

Verlag: Knaur

 

Seiten: 416

 

ISBN: 978-3426525548

 

Preis: 12,99 Euro (D) | Broschiert

Klappentext

Liebt er dich - oder nur die Maske, die du trägst?

 

Tagsüber studiert Lenny an der Fletcher University, doch abends verwandelt sie sich in die Tänzerin Daisy, Star eines Nachtclubs. Damit ihr Doppelleben nicht auffliegt, hält Lenny Menschen von sich fern - auch ihren besten Freund Creed, in den sie schon lange verliebt ist. Dabei hat Creed nur Augen für die geheimnisvolle Daisy und besucht immer wieder ihre Shows, ohne seine Freundin hinter der schwarzen Maske zu erkennen. Doch eines Abends gerät Lenny in ihrer Rolle als Daisy so durcheinander, dass es zwischen ihr und Creed entgegen allen Regeln zu einem heißen Kuss kommt. Lenny muss sich entscheiden, wer sie sein will - und riskieren, Creed für immer zu verlieren ...

 

Rezension

Dieser Band war noch um einiges außergewöhnlicher; und ich meine hierbei nicht nur Tami Fischers Schreibstil, der ebenso in den vorigen Büchern unfassbar toll zu lesen war, sondern das gesamte Setting vom Nachtclub, den sexy Tänzen, Verkleidungen, Masken und Perücken. Die gesamte Idee und die Umsetzung fand ich einfach genial!

Lenny konnte ich zunächst überhaupt nicht ausstehen. Ich fand ihren Umgang mit ihren Mitmenschen unfair und verletzend. Sie verurteilte mir die Hauptprotagonistin des ersten Bandes zu vorschnell, was keine Ausnahme darstellte. Bei ihren unausstehlichen Antworten und Zurückweisungen wollte ich kaum bis gar nichts mit ihr zu tun haben. Dies änderte sich jedoch spätestens in "Sinking Ships", in der sie weiterhin eine Nebenfigur einnahm. Ich erkannte eine Liebenswürdigkeit in ihr, die sie hinter einer dicken Schale zu verstecken versuchte. Sie tat alles um ihre Gefühle nicht äußern zu müssen oder gar diese der Öffentlichkeit zu präsentieren. Letztendlich hatte sie ihre Gründe, so zu handeln. Ihre Sicht zu lesen, ließen mich ihre Gedankengänge und Taten nachvollziehen, denn im Endeffekt mochte sie die Clique, in der sie sich befand. Tief in ihrem Inneren zählte sie die kleine Ansammlung an Personen sogar zu ihren Freunden. Eine besondere Verbindung besaß sie zu Carla, was mich sehr freute. Es stimmte mich jedes Mal glücklich, wenn die Beiden Zeit miteinander verbrachten.  Ihre Gespräche und Treffen fühlte sich an wie eine Heimkehr. Ein Zufluchtsort, wo sie sich nicht verstellen brauchten.

Die Liebesbeziehung zu Creed war leidenschaftlich, romantisch, heiß und geheimnisvoll. Ich wurde fast schon irre bei dem ganzen Gefühlschaos, was sich hier auftat - Im positiven Sinne; denn genau dieses nervenauftreibende Drama packte mich in meinem Lesefluss. Sie redeten ständig aneinander vorbei. Die Missverständnisse häuften sich und doch kamen sie sich aufgrund von Lennys Arbeit näher. Die Vorkommnisse auf ihrer Arbeit wirkten sich auf ihr Privatleben aus. Schließlich konnten sie nicht mehr ohne des jeweils Anderen. Es hat mir wirklich gut gefallen, ein Stück mehr von ihrer gemeinsamen Vergangenheit zu erfahren. Sie waren schon von der ersten Begegnung an wie füreinander bestimmt. Ich bin erleichtert darüber, mich noch nicht von ihnen verabschieden zu müssen, stattdessen warte ich nun sehnsüchtig auf eine weitere Fortsetzung!

 

5/5 Sterne