Eisige Wellen - Legenden der Grisha

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Titel: Eisige Wellen - Legenden der Grisha

 

Autorin: Leigh Bardugo

 

Verlag: Knaur

 

Seiten: 448

 

 ISBN: 978-3426524459

 

Preis: 12,99 Euro (D) | Taschenbuch

Klappentext

Nach ihrem furchtbaren Kampf gegen den Dunklen, den ältesten und mächtigsten der Grisha, mussten Alina und Mal aus Ravka fliehen. Doch selbst jenseits der Wahren See sind sie nicht sicher: Der Dunkle hat überlebt und ist entschlossener denn je, sich Alinas besondere Kräfte zunutze zu machen. Denn nur mithilfe ihrer Magie kann es ihm gelingen, den Thron von Ravka an sich zu reißen. In die Enge getrieben, bittet Alina schließlich den berüchtigten Freibeuter Stormhond um Hilfe und macht sich auf, die Armee der Grisha anzuführen.

 

Rezension

(ENTHÄLT MÖGLICHE SPOILER)

 

 

Den zweiten Band fand ich persönlich etwas spannender als der erste, nur leider gab es ein paar Aspekte die mir nicht ganz so gefielen. Der Anfang verlief mir viel zu schnell. Sie waren erst geflohen und nun standen sie wieder der Gefahr gegenüber, die von dem Dunklen ausging. Allerdings fand ich es schön, die neuen Charaktere wie Sturmhond alias Nikolai, Tamar und Tolya kennenzulernen, diese ich im Laufe der Geschichte sehr zu mögen lernte. Sie besaßen eine eindrucksvolle Art und Weise innerhalb ihrer Persönlichkeit, die sie für mich sympathisierten. Diesbezüglich nahmen sie eine große Rolle in dem Handlungsverlauf ein, was meine Lesefreude vergrößerte. 

Was mich zunehmend störte betraf die Denkweisen und Taten Alinas. Sie veränderte sich immer mehr ins negative, was ich nur wenig nachvollziehen konnte. Sie kam mir wie ein Mädchen vor, dass den Krieg lieber abzuwenden vermochte - um der hilflosen Menschen Willen. Stattdessen vermutete ich eher, sie gierte nach weiterer Macht. Natürlich benötigte sie diese um zu kämpfen, zu schützen und zu überleben, doch vergas sie bei der Suche nach diesem „Mehr“ auch ihren besten Freund. Hierbei hätte ich mir eine offene Ansprache gewünscht, Vertrauen in die ihr nahestehenden Personen und die Abneigung zu dieser unheilvollen Macht, die sie zuvor fürchtete. Sie verletzte bewusst die anderen mit ihren Worten ohne über die Folgen nachzudenken und war nach dessen Ausmaß gekränkt. Nichtsdestotrotz überraschte mich das Ende und der daraus resultierende Cliffhanger.

 

3/5 Sterne