Goldene Flammen - Legenden der Grisha

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Titel: Goldene Flammen -

Legenden der Grisha

 

Autorin: Leigh Bardugo

 

Verlag: Knaur

 

Seiten: 352

 

ISBN: 978-3426524442

 

Preis: 12,99 Euro (D) | Taschenbuch

Klappentext

Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren von Ravka. Jemand, der entbehrlich ist – ganz anders als ihr Kindheitsfreund Malyen, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm. Doch als Alina Mal bei einem Überfall auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ändert sich alles für sie, denn sie findet heraus, dass sie eine Grisha ist, die über große Macht verfügt. Alina wird ins Trainingslager der Grisha versetzt, der magischen und militärischen Elite Ravkas. Dort findet sie einen ganz besonderen Mentor: Den ältesten und mächtigsten der Grisha, der nur der »Dunkle« genannt wird und der schon bald ganz eigene Pläne mit Alina verfolgt.

 

Rezension

Ich habe viel positives über diese Buchreihe gehört und nachdem ich erfuhr, dass die Bücher bald als Serie auf Netflix erscheinen soll, musste ich sie mir nun endlich selber zulegen und sie lesen. Diesbezüglich waren meine Erwartungen auch sehr groß, weshalb ich leider etwas enttäuscht wurde. Ich rechnete mit einer neuen Welt voller Magie, Zauber und Mythen, dies traf für meinen Geschmack allerdings nur teilweise zu. Ich hätte mir hierbei gewünscht, dass diese Welt eindrucksvoller beschrieben wäre. Trotz dieses Aspektes hat Leigh Bardugo einen schönen, einfachen und fließenden Schreibstil. Ich las die Geschichte in einem Rutsch gut durch. 

Am besten gefiel mir der Anfang, wo die Freundschaft von Alina und Mal thematisiert wurde. Ich bekam einen Einblick in ihre Vergangenheit als Kinder, wie sie zueinander standen und wie viel sie füreinander taten, vor allem auch um zusammenzubleiben. Besonders Alina musste sich dafür aufopfern, was ihr gesundheitlich sehr zusetzte. Ich schätzte ihre selbstbewusste Art. Generell lese ich gerne von willensstarken Frauen, die sich durchsetzen konnten. Ich bekam dann jedoch das Gefühl, als würde es bei ihr oftmals ins Schwanken geraten. Im weiteren Verlauf blieb mir die Handlung zu eintönig, zwar war ich nicht gelangweilt, aber es geschah recht wenig um mehr an Spannung zu erzeugen. Dies schwang letztendlich mit einer plötzlichen Wendung um, mit der ich nicht rechnete. Demnach war ich froh, sogleich den zweiten Band griffbereit zu haben.

 

3/5 Sterne